Für die Schwaben ist klar, dass sie die Käsespätzle erfunden haben, aber die deftige Mehlspeise mit geschmolzenem Käse erfreut sich auch andernorts großer Beliebtheit. Das Allgäu ist ein Landstrich, der sich vom südlichen Bayern, über südostliche Baden-Württemberg bis nach Österreich erstreckt. Kein Wunder also, dass die besten bayerischen Käsespätzle aus dem Allgäu kommen.
Zwiebel schälen. Eine Zwiebel in kleine Würfel schneiden und beiseite stellen. Die anderen 3 Zwiebeln schälen, in Ringe schneiden und in etwas Mehl wenden. Ziebelringe in einer Pfanne mit 2 TL Butterschmalz bei mittlerer Hitze kross braten. Röstzwiebeln auf einem Papiertuch abtropfen und abkühlen lassen. Salzwasser in einem großen Topf zum Kochen bringen. In der Zwischenzeit Käse reiben.
Mehl mit Eiern, Wasser, 1 Prise Muskatabrieb und Salz verrühren, bis sich Blasen bilden. Teig kurz ruhen lassen. Mit einem Spätzlehobel ins heiße Salzwasser hobeln. Etwa 3-5 Minuten im siedenden Wasser ziehen lassen, bis die Spätzle an der Oberfläche schwimmen. In ein Sieb abgießen und kurz mit kaltem Wasser abschrecken.
Gehackte Zwiebeln in einer großen Pfanne in Butterschmalz glasig dünsten. Spätzle dazu geben und ca. 1 Minute anbraten, bis sie goldbraun werden. Käse darüber streuen und schmelzen lassen, Pfanne dabei schwenken, damit der Käse nicht am Pfannenboden anbrennt. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Spätzle auf einem Teller anrichten, Zwiebelringe dazu geben und servieren.