Am besten werden mehlig kochende Kartoffeln verwendet, denn kalte Kartoffeln lassen sich schwerer durch die Kartoffelpresse drücken, je fester kochend die Kartoffel ist, um so schwerer wird es. Sind die Kartoffelreste von festkochenden Kartoffeln, kann man den klassischen Kartoffelstampfer benutzen, denn dieser erfordert nicht ganz so viel Kraftaufwand.
Kartoffeln klein stampfen bzw. durch die Kartoffelpresse drücken. Alle Zutaten zügig zu einem homogenen teig verarbeiten. Dabei nicht zu lange Kneten, denn das setzt Stärke frei und dadurch wird der Gnocchiteig klebrig. Hat man das Gefühl der Teig ist zu feucht, kann etwas mehr Grieß zugegeben werden. Ist er zu trocken, helfen 1-2 EL flüssige Butter oder Sahne.
In einem ausreichend großen Topf Wasser zum Kochen bringen. In der Zwischenzeit den Gnocchiteig in Rollen von 2-3 cm Durchmesser formen und von diesen je 2 cm große Stücke abschneiden. Nach belieben zu kleinen Ovalen formen und mit der Gabel das klassische Muster einprägen.
Gnocchis ins kochende Wasser geben und die Temperatur so weit runtergehen, dass das Wasser nicht sprudelnd kocht, sondern die Gnocchis in siedendem Wasser ziehen, bis sie an die Oberfläche steigen. Mit einem Schöpflöffel (mit Löchern) aus dem Wasser fischen und direkt weiterverarbeiten.
Möchte man die Gnocchis aufheben und nicht sofort weiterverarbeiten, so sollten sie auf einem feinen Rost abtropfen können. Achten Sie darauf dass die Gnocchis nicht zu dicht nebeneinander oder gar übereinander liegen, denn sonst kann es passieren, dass sie miteinander verkleben. Abgetrocknete Gnocchis maximal 2 Tage im Kühlschrank aufbewahren.