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Hackfleisch braten: die wichtigsten Tipps & Tricks

Rezeptbewertung:
5 von 4 Bewertungen
Hackfleisch braten klappt am besten, wenn Du darauf achtest, dass das Fleisch nicht zu kalt in die Pfanne kommt, die Hitze unter der Pfanne ausreichend hoch ist, Du nicht zu viel auf einmal in die Pfanne gibst und erst umrührst, wenn das Hackfleisch am Pfannenboden kräftig Farbe und seine herlichen Röstaromen bekommen hat.
...und jetzt das Ganze noch mal langsam und Schritt für Schritt:
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Vorbereitung 5 Minuten
Zubereitung 5 Minuten
Gericht Basics, Fleisch, Grundlagen
Küche Deutsch
Portionen 1 Person
Kalorien pro 100g 215 kcal

Koch-Utensilien

  • schwere Pfanne, am besten aus Gusseisen

Zutaten
  

  • 250 g Hackfleisch
  • 1 EL Bratenöl hitzebeständig
  • Gewürze nach Belieben z.B. Oregano, Kreuzkümmel, Selleriesalz, oder Liebstöckel
  • Salz und Pfeffer zum Abschmecken

Zubereitung
 

Was muss man vor dem Anbraten beachten?

  • Das Hackfleisch darf auf keinen Fall direkt aus dem Kühlschrank in die Pfanne, denn dann würde es durch den Temperaturschock sofort Wasser ziehen und dadurch nicht mehr knusprig anbraten, sondern suppig kochen. Es sollte Zimmertemperatur haben, wehsalb Du es am besten 1 Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank holst.
  • Nimm aber nur so viel Hackfleisch aus dem Kühlschrank, wie Du auch wirklich verkochen willst, denn Hackfleisch zählt zu den leicht verderblichen Lebensmitteln. Ist es einmal warm geworden oder lag längere Zeit offen an der Luft, musst Du es unbedingt sofort verbrauchen.
  • Würze das Hackfleisch erst nach dem Anbraten, denn Salz zieht Feuchtigkeit aus dem Fleisch, Gewürze werden durch zu große Hitze oftmals bitter und Kräuter sollten grundsätzlich erst ganz zum Schluss dazu gegeben werden, da sie sonst ihr ätherisches Aroma verlieren.
  • Wähle die richtige Pfanne zum Anbraten aus, denn sie sollte sowohl groß genug sein für Deine Portion Hackfleisch, als auch aus einem möglichst dicken Material bestehen, damit sich die Hitze am Pfannenboden gleichmäßig verteilt und hält, auch wenn Du das Fleisch hinein gibst. Dünne Blechpfannen sind weniger gut geeignet als dicke, schwere Gusseisenpfannen.

Das Wichtigste beim Anbraten selber:

  • Wähle das richtige Öl zum Anbraten aus, denn nicht jedes Öl ist wirklich hitzebeständig. Gutes, kaltgepresstes Olivenöl zum Beispiel ist nicht geeignet, denn es sollte nicht überhitzt werden, sonst bekommt es einen bitteren Geschmack und wird ungesund. Am besten ist spezielles Bratenöl geeignet, alternativ würde ich raffiniertes Sonnenblumenkernöl oder Erdnussöl empfehlen.
    Tipp: auch Maiskeimöl ist ein Öl, das oft zum Braten empfohlen wird, ABER Du solltest wissen, dass für 1 Liter Mais-Öl etwa 100 kg Mais benötigt werden. Mais zählt zu den starkzehrenden Feldfrüchten, der weit verbreitete Anbau in Monokulturen ist schädigend für den Boden, denn er laugt die Böden aus und zieht dadurch einen hohen Düngereinsatz nach sich. Zum Vergleich wird aus 2-2,5 kg Erdnüssen ungefähr 1 Liter Öl gewonnen.
  • Die Pfanne muss richtig heiß sein, bevor das Hackfleisch hinein kommt. Nur so brät es kräftig an und bekommt seine köstlichen Röstaromen.
  • Gib nur so viel Hacklfeisch auf einmal in die Pfanne, dass der Pfannenboden nicht mehr als 1 cm dick mit Hackfleisch befüllt ist. Je nach Menge die Du anbraten möchtest, bzw. je nach Größe Deiner Pfanne, kannst Du das Hackfleisch sonst auch portionsweise anbraten.
  • Erst umrühren, wenn das Hackfleisch am Pfannenboden kräftig angebraten ist. Drehst Du es zu schnell um, besteht die Gefahr, dass es Wasser verliert und suppig wird.
    Tipp: wenn Du das Hack in die Pfanne gibst, verteile es gleich zu Anfang mit einem Holzlöffel so, dass der Pfannenboden gleichmäßig bedeckt ist. Dann lass ihm Zeit in Ruhe kräftig anzubraten.

Nährwerte

Calories: 215kcal
Keyword Hackfleisch richtig braten