Ein richtig guter italienischer Pizzateig ist die beste Vorraussetzung für eine knusprige Pizza: leicht und luftig und ohne zu harte Kruste! Wenn der Pizzateig außen knusprig und in der Mitte aber gerade noch weich ist, dann hat man alles richtig gemacht.
Mehl und Salz in eine ausreichend große Schüssel geben. In der Mitte eine Mulde machen und etwa 250 ml lauwarmes Wasser reingeben. Die Hefe mit den Fingern ins Wasser bröseln und vorsichtig mit diesem verkneten (das Mehl möglichst nicht mit verkneten). Hefewasser 10 Minuten gären lassen.
Mit dem Knethaken des Rührgeräts Mehl und Hefewasser zu einem homogenen Teig verquirlen. 30 Minuten unter einem Handtuch bei Zimmertemperatur gehen lassen. Danach weitere 5 Minuten mit den Händen kräftig durchkneten, bis der Pizzateig eine geschmeidige Konsistenz hat. Weitere 30 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen.
Den Teig in die Mitte auf einem großen Brett geben und ca 50 gr Mehl außenrum auf das Brett streuen. Die Außenseite des Pizzateigs vorsichtig mit Mehl bestäuben und zügig unterkneten. Solange wiederholen, bis sich der Teig zu einer Kugel formen lässt, die immer noch geschmeidig ist, aber ihre Form behält.
Teig in Frischhaltefolie eingeschlagen mindestens 1 weitere Stunden (bis zu 4 Stunden tun dem Pizzateig gut!) an einem warmen Ort stehen lassen. Der Teig geht in dieser Zeit auf und verändert seine Konsistenz. Die Konsistenz des Pizzateigs muss nach dem letzten Durchkneten so sein, dass man ihn wie einen Ball hin und her werfen kann.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausbreiten. Das geht am besten, wenn man dabei mit der Faust von innen nach außen arbeitet. Den Teig vorsichtig in alle Richtungen auseinander ziehen. Wie dick der Teig sein soll, kann jeder selbst entscheiden, im Italienischen Original Rezept wird er etwa 5 mm dünn ausgewalkt. Nach Lust und Laune belegen und backen.