Die Rinderbrühe ist eine kräftige, klare Brühe, die aus Rindlfeisch, gerösteten Fleischknochen und etwas Wurzelgemüse zubereitet wird. Sie sollte mindestens 2 Stunden auf dem Herd köcheln, denn erst dann entwickelt sie ihr volles Aroma.
1,5kgFleischknochen und Suppenfleisch vom Rind (zB. Brust und Rippenbogen)
2Karotten
1Lauch
1kleine Sellerieknolle
2Zwiebeln
1Kartoffel
1BundSellerie
2Lorbeerblätter
1TLWacholderbeeren
1TLPfefferkörner
1ZweigRosmarin
2ZweigeThymian
5lWasser
0,5ldunkles Bier
Salz und Pfefferzum Abschmecken
Zubereitung
Rinderfleisch in einem ausreichend großen Topf anbraten. Tipp: eine gute Alternative zum Anbraten im Topf, ist das Anbraten im Backofen. Dazu legt man die Fleischknochen auf ein Backblech und schiebt sie im Ofen unter den Grill.
Gemüse gründlich waschen und grob zerkleinern. Die Zwiebel vor dem Zerschneiden nicht schälen.
Gemüse zu den angebratenen Fleischknochen und dem Suppenfleisch geben und kurz mitbraten, bis sich auch hier Röstaromen herausbilden.
Alles mit dem Dunkelbier ablöschen und dann den Topf mit ca 3-4 Liter Wasser auffüllen, bis er fast voll ist und sowohl Fleisch und Knochen, als auch das Gemüse vollständig in der Flüssigkeit schwimmt.
Gewürze und Kräuter zur dazu geben und die Suppe bei kleiner bis mittlerer Hitze köcheln lassen, bis sich die Flüssigkeit um fast die Hälfte reduziert hat. Die Suppe sollte mindestens 1,5-2 Stunden köcheln, damit sich das volle Aroma entwickelt.Tipp: der Inhalt des Topfs sollten die ganze Zeit vollständig in Flüssigkeit liegen, bei Bedraf also einfach etwas Wasser nachfüllen.
Nach ca. 2 Stunden das Fleisch aus der Rinderbrühe nehmen und warmhalten. Gemüse und Fleischknochen abseihen und die Rinderbrühe noch einmal aufkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Fleisch in dünne Scheiben oder kleine Stücke schneiden und zusammen mit der Rinderbrühe servieren.
Wenn Du in der Suppe Gemüse als Einlage haben will, solltest Du beim zweiten Aufkochen der abgeseihten Brühe frisches Gemüse dazu geben. Dünn geschnittene Streifen von Karotte, Petersilienwurzel und Sellerie, ebenso wie frischer Lauch oder etwas fein aufgeschnittene Zwiebel passen am besten. Das Gemüse, das 2 Stunden in der Suppe lag, ist durch das lange Kochen ziemlich weich und ausgelaugt und hat seinen Geschmack zum größten Teil an die Brühe abgegeben. Als Suppeneinlage taugt es nicht mehr viel. Wenn Du aber aus der Rinderbrühe eine feine Bratensauce ansetzen willst, kannst Du das gekochte Suppengemüse fein pürieren und zum Andicken der Sauce nehmen.