Rote Bete gründlich mit der Wurzelbürste schrubben, sie aber nicht schälen, denn in der Schale sitz der meiste Geschmack und ein Großteil der gesunden Inhaltstsoffe.
Den Strunk- und Wurzelansatz der Rote Bete abschneiden und die Beten in 2-3 mm dünne Scheiben aufschneiden.
Knoblauch schälen und in Scheiben schneiden. Schalotte schälen und in Ringe aufschneiden. Optional: Orange mit heißem Wasser waschen und die Schale fein abreiben, so dass möglichst wenig der weißen Schale dran ist.
Einmachgläser und dazu gehörende Deckel mit kochendem Wasser ausspülen und auf einem sauberen Küchentuch abtropfen lassen.
Rote Bete abwechselnd mit Zwiebelringen und Knoblauch (optional), Orangenschale und den Gewürzen in die Gläser schichten und mit einer letzten (möglichst großen) Scheibe Rote Bete abschließen.
20 g Salz in 1 l Wasser auflösen und auf die Gläser verteilen. Wichtig: die Rote Bete muss vollständig mit dem Salzwasser bedeckt sein, damit sie nicht schlecht wird. Wenn 1 l Wasser nicht ausreicht um die Gläser vollständig zu füllen, einfach weitere 20 g Salz auf 1 l Wasser anrühren und so viel davon verwenden, bis die Gläser voll sind.Tipp: wenn Du eine kleine Fermentationsausstattung zuhause hast, dann nimm ein Glasgewicht, um die Bete zu beschweren, damit sie immer vollständig in dem Salzwasser liegt. So verhinderts Du ungewollten Schimmel. Gläser mit Küchenkrepp und einem festen Gummiband verschließen und an einem kühlen Ort (nicht im Kühlschrank, denn 15-20 Grad sollten es schon sein) 3-4 Tage stehen lassen. Warum werden die Gläser nicht verschraubt? Nach 24 Stunden beginnen in der Flüssigkeit im Glas Bläschen aufzusteigen, jetzt beginnt die Fermentation. Durch die Fermentation entstehen Gase, die in dieser Phase aus dem Glas entweichen sollten, deshalb wird es noch nicht fest verschlossen. Der Geschmack des fermentierten Gemüses wird mit jedem Tag intensiver, achte also ein bisschen darauf, wann der für Deinen Geschmack perfekte Moment gekommen ist. Im Kühlschrank wird der Prozess verlangsamt bzw. gestoppt, dann entwickelt sich auch der Geschmack nur noch ganz langsam weiter.
Nach 3-4 Tagen werden die Gläser mit den Deckeln lose nur verschlossen und in den Kühlschrank gestellt. Da die Gärung auch im Kühlschrank anfangs noch langsam weitergeht, empfehlen ich Dir, die Deckel in den ersten Tagen nicht vollständig zuzuschrauben, damit weiterhin überschüssige Luft entweichen kann. Nach 1 Woche können sie dann fest verschraubt werden. Das fertig fermentierte Gemüse ist (kalt gelagert) mehrere Monate haltbar.