Zitroneneis selbst gemacht wie von der Eisdiele
Koch-Utensilien
- 1 Eismaschine oder eine große Tupperdose
- 1 Rührgerät
Zutaten
- ca. 150 ml Saft von 4 Bio Zitronen
- 80 g Zucker
- 220 g Sahne
- 1 EL Abrieb einer Zitrone (Bio)
Zubereitung
- Zu Beginn werden die Zitronen ausgepresst, sodass circa 150 ml Saft übrig bleiben. Der Zitronensaft wird gemeinsam mit dem Zucker in einem Topf gegeben und auf niedriger Hitze für ca. 7 Minuten zum Köcheln gebracht. Sobald sich ein schönes, dick flüssiges Sirup ergeben hat, muss der Saft zunächst auskühlen.
- Währenddessen kann die Sahne mithilfe eines Rührgerätes steif geschlagen werden. Am besten lässt sich die Sahne schlagen, wenn sie kühl ist. Sobald der Zitronensaft abgekühlt ist, wird dieser zusammen mit dem Zitronen-Abrieb unter die steif geschlagene Sahne gehoben.
- Die fertige Maße wird anschließend entweder in eine große Tupperdose gefüllt und in das Gefrierfach gegeben.
- Für die Zubereitung in der Eismaschine füllen Sie die Masse in den Behälter der Eismaschine.
- Im Gefrierfach benötigt das Eis ca. 3 Stunden, bis es vollständig gefroren ist. In der Eismaschine kühlt die Maschine zunächst für ca. 1 Stunde das Eis, sodass sich Eiskristalle bilden. Danach geht das Zitroneneis ebenfalls noch einmal für ca. 2 h in das Gefrierfach. Nach der Kühlzeit kann sofort serviert werden.
Zitroneneis passt wunderbar zu…
Zitroneneis eignet sich ideal als Beilage zu leckeren Kuchen Rezepten wie saftigem Schokokuchen, selbst gemachten Muffins oder Karottenkuchen. Als ideale Dekoration und Geschmacksverstärker empfehlen wir ein Blatt Minze oder frische Schlagsahne.
Probieren Sie außerdem unsere weiteren Rezepte für selbst gemachtes Eis an heißen Sommertagen. Kinder können Sie mit einem einfachen Grundrezept für Wassereis oder Eis am Stiel begeistern. Für Ihren selbst kreierten Eisbecher haben wir eine schöne Auswahl an leckeren Sahne-Eis-Rezepten. Von Erdbeereis, Vanilleeis, Haselnusseis, Schokoeis bis Oreo-Cookie Eis ist für jeden Geschmack und Anlass etwas dabei.
Zitroneneis mit Eismaschine
Der Vorteil einer Eismaschine ist, dass das Eis etwas cremiger wird und nicht so schnell schmilzt. Das liegt daran, dass das Eis in der Maschine nach und nach friert und sich dadurch die Eiskristalle feiner bilden. Im Gefrierfach werden die Zutaten schlagartig kalt und es bilden sich grobe Eiskristalle. Dadurch schmilzt das Eis aus dem Gefrierfach schneller, da die Masse nicht so gut zusammengehalten wird.
Zitroneneises ohne Eismaschine
Achten Sie schon bei der Zubereitung, dass die Zutaten eine kühle Temperatur haben. Geben Sie das selbst gemachte Eis in eine große Tupperdose. Die Zutaten brauchen etwas mehr Platz, da sich diese beim Gefrieren ausdehnen. Nach einer Stunde im Kühlfach sollten Sie das Eis zum ersten Mal mit einem Löffel verrühren. Grobe Eiskristalle können Sie auch mit einer Gabel auseinander drücken. Danach können Sie das Zitroneneis wieder für mindestens 1,5 bis 2 Stunden kühlen. Im Anschluss wird das Eis erneut verrührt. Je öfter Sie das Eis während der Zeit im Gefrierfach verrühren, umso cremiger wird es.
Haltbarkeit von selbst gemachtem Zitroneneis
Verwenden Sie besonders frische Zutaten für das Zitroneneis um eine Haltbarkeit von etwa 3 Monaten zu erlangen. Nehmen Sie außerdem sauberes Equipment ohne Rückstände. Schmutziges Equipment kann das Eis verunreinigen. Wenn Sie das Eis aus dem Kühlfach nehmen, sollte es sehr schnell wieder zurück in die Kühltruhe, um nicht zu schmelzen.
Und was hat das dann mit dem „Zitronenabrieb“ zu tun = ? Was soll das überhaupt sein ??? Und was heißt unterheben ? Unter die Schüssel halten ? Und wie lange muß man das halten ???
Uli: Du beliebst zu scherzen, gell …..
Hallo Uli:
Das „Unterheben“ ist eine spezielle, sehr schonende Technik in der Küche, die immer dann zum Einsatz kommt, wenn eine luftige, schaumige Masse (wie geschlagene Sahne oder Eischnee) mit anderen Zutaten vermengt werden soll. Das Hauptziel dabei ist es, das Volumen und die Luftbläschen nicht zu zerstören, damit das Endergebnis (z. B. geschlagene Sahne als Basis für Zitroneneis) wunderbar locker und fluffig bleibt. Würde man die Zutaten einfach kräftig verrühren, würde die mühsam hineingeschlagene Luft in der geschlagenen Sahne sofort wieder entweichen.
„Zitronenabrieb“ (oft auch Zitronenschale oder Zitronenzeste genannt) bezeichnet die fein geriebene, äußerste Schicht einer Zitronenschale. Er wird in der Küche als intensiv aromatisches Gewürz für Backwaren, Desserts, Soßen, Marinaden und herzhafte Gerichte verwendet.
Beachte aber: Die Zitronenschale besteht aus zwei Schichten!
Im gelben Teil der Schale sitzen die ätherischen Öle, die der Zitrone ihr frisches, fruchtiges und intensives Aroma verleihen. Nur diese Schicht wird abgerieben!!
Die etwas dickere, fleischig weiße Schicht unter der gelben schmeckt extrem bitter. Beim Reiben sollte man darauf achten, das Weiße nicht mit abzureiben, da es den Geschmack des Gerichts verderben kann.
Für die Herstellung von frischem Zitronenabrieb in der Küche gibt es verschiedene spezialisierte Hilfsmittel. Ich benutze am liebsten eine feine Zesterreibe / Feinreibe (z. B. von Microplane), Du kannst aber auch die feine Seite der gewöhnlichen Käsereibe nehmen.
Ich hoffe ich konnte Deine vielen Fragen allumfassend beantworten und Du kommst mit dem Rezept jetzt besser klar 😉
Im Rezept steht, dass der Zitronensaft mit dem Zucker 7 Minuten köcheln soll und dass es dann einen dickflüssigen Sirup geben soll. Das klappt nicht. Ich habe die Flüssigkeit 45 Minuten köcheln lassen und es war immer noch dünnflüssig. Erst unter Zugabe von mehr Zucker und weiterem Köcheln ist aus der
Flüssigkeit beim Abkühlen endlich ein Sirup geworden. Durch das lange Köcheln ist der Zucker ein wenig karamellisiert und das schmeckt man auch.
Hallo Marianne, Danke für Dein Feedback!
Es wundert mich, dass der Zitronensaft bei Dir nicht eingedicken wollte, bei mir hat es ganz gut geklappt. Vielleicht hatte ich kleiner Zitronen?
Wie ist denn, durch die zusätzliche Zugabe von Zucker und das Karamellisieren durch`s längere Kochen, der Gesamtgeschmack Deines Zitroneneises geworden?