Selbst gemachtes Kräutersalz: die besten Rezepte & Ideen

Geschrieben von: Kristina
Veröffentlicht am: 4. April 2025
Aktualisiert am: 5. April 2025
Kräutersalz selber machen ist ganz einfach!
Ein Kräutersalz selber machen bedarf nicht vieler Zutaten. Als Basis dient gutes Meersalz, das mit den verschiedensten Kräutern aus dem garten gewürzt wird. Klassische Rezepte arbeiten mit mediterranen Kräutern, wie Rosmarin, Thymian und Salbei, aber auch Oregano und Sellerie sind tolle Geschmacksrichtungen zum Würzen.
Kreative Ideen spielen mit anderen würzigen Zutaten, wie Chilischoten oder Knoblauchzehen. Das Chilisalz ist schön scharf und dennoch bekömmlich.
Kräutersalz selber machen mit frischen Kräutern
Man nimmt frische Kräuter nach Belieben und mixt sie zusammen mit dem Salz in einem guten Blender oder mit dem Pürierstab. Frische Kräuter haben eine gewisse Feuchtigkeit, die bei der Herstellung in das Salz übergeht. Dadurch wird es zwar leicht klumpig und etwas schwerer zu dosieren, es beeinträchtigt aber nicht die Qualität des selbst gemachten Salzes. Wer ein fein rieselndes Kräutersalz möchte, kann das fertig gemischte Salz auf einem Backblech verteilen und bei 40 Grad im Backofen, mit leicht geöffneter Tür, für 1 bis 2 Stunden trocknen.
Ein tolles Beispiel für ein Kräutersalz mit frischen Kräutern ist mein Gewürzsalz mit Rosmarin, Thymian und Salbei und mein selbst gemachtes Kräutersalz mit mediterranen Kräutern.
Selbst gemachtes Kräutersalz: mein Lieblingsrezept für Kräutersalz mit Zitrone
Koch-Utensilien
- Schraubglas mit Deckel ca. 200 ml
Zutaten
- 200 g Gutes Meersalz nicht zu fein, aber auch kein grobes Salz
- 2-3 Zweige frischer Salbei
- 2-3 Zweige frischer Rosmarin
- 5-6 Zweige frischer Thymian
- 1 BIO Zitrone
- 1-2 Knoblauchzehen
Zubereitung
- Kräuter waschen und vollständig trocknen lassen. Dann sehr klein hacken.Tipp: das Trocknen ist diesem Fall wirklich wichtig, denn je weniger Feuchtigkeit in der Salzmischung landet um so schneller und effektiver lässt sich das Kräutersalz dann trocknen und nur wirklich trockenes Salz ist ewig haltbar.
- Knoblauch schälen und durch die Knobauchpresse drücken. Zitrone mit heißem Wasser waschen, trocknen lassen und die Schale fein abreiben.Tipp: verwende ausschlißelich BIO Zitronen, denn konventionell angebaute können Rückstände von Pstiziden in der Schale haben.
- Salz, klein gehackte Kräuter, Zitronenschle und gepressten Knoblauch in ein Mixbecher geben und solange pürieren, bis eine feine Salzmasse entsteht.
- Salzmasse auf einem Backblech austreuen und im Ofen bei 45 Grad Heißluft ca. 1-2 Stunden trocknen lassen.Die genaue Trocknunsgzeit hängt von der Feuchtigkeit der Salzmasse ab. Wenn Du einen hölzernen Kochlöffel zwischen die Backofentür klemmst, kann die feuchte Luft während des Trocknens entweichen und es geht etwas schneller.
- Fertig getrocknetes Kräutersalz in ein Schraubglas abfüllen und möglichst trocken und dunkel lagern.
Kräutersalz selber machen mit getrockneten Kräutern
Auch wenn die Kräuter schon vor der Verwendung getrocknet wurden, kannst Du aus ihenn ein aromatisches Kräutersalz zaubern. Die Zubereitungsart bleibt die gleiche wie mit frischen Kräutern. Allerdings verlieren manche Kräuter durch das Trocknen ein bisschen an Aroma. Zitronenmelisse zum Beispiel schmeckt dann nur nach Grünzeug, denn sein ätherisches Öl ist flüchtig.
Welches Salz für Kräutersalz selber machen
Das Salz sollte fein sein, damit man beim Würzen mit dem Kräutersalz nicht nur den salzigen Geschmack, sondern auch das Aroma auf den Teller kriegt. Auch muss der Mixer nicht so schwer arbeiten, wenn es darum geht die Kräuter mit dem Salz gut zu durchmischen. Ob man reines Bergsalz, Himalayasalz oder ein anderes gutes Salz verwendet, macht meist keine großen Unterschied. Denn feine Geschmacksnuancen der einzelnen Salzsorten gehen im Aroma der Kräuter unter.
Wichtige Gesundheits-Tipps: Bitte denkt dran, dass zu viel Salz in der Ernährung der Gesundheit nicht wirklich zuträgt. Unser Körper kann pro Tag ca. 7 Gramm Salz verarbeiten, für jedes Gramm mehr braucht er Unmengen an Wasser. Wird dieses nicht durch übermäßiges Trinken aufgefüllt, bedient er sich im schlimmsten Fall an der Flüssigkeit in unseren Zellen, die dadurch vertrocknen.
Vorsicht gilt in jedem Fall bei raffiniertem Salz, das man als handelsübliches Speisesalz in jedem Supermarkt angeboten kriegt, denn ihm wird gesundheitsschädigende Wirkung nachgesagt. Ein gutes, naturbelassenes Salz besteht aus ungefähr 85 Spurenelementen. Speisesalz hingegen besteht fast ausschließlich nur noch aus Natriumchlorid, also Natrium und Chlor. Alle anderen Inhaltsstoffe wurden ihm entzogen, weshalb dieses Salz mittlerweile von Ernährungswissenschaftlern als weißes Gift bezeichnet wird. Auch sollte das Salz grundsätzlich Jodfrei sein, da wir in unserer normalen Ernährung schon weit mehr Jod zu uns nehmen, als nötig.
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