Die perfekten Rinderbraten Beilagen passen sowohl zum deftig geschmorten Braten, als auch zu feinem Rinderbraten. Unsere Lieblinge sind hier schnelle Serviettenknödel aus der Pfanne mit viel Soße. Wenn Du dann noch ein bisschen Gemüse, wie galsierte Karotten dazu servierst, bleiben keine Wünsche offen.
1-2ELMehlschwitze zum Abbindenalternativ: Kartoffelstärke
Für die Serviettenknödel:
250galtbackene Semmeln
250-300mllauwarme Milch
2Eier (Größe M-L)
75gButter
1PriseMuskat
Salz und Pfeffer zum Würzen
Zubereitung
Rinderbraten zubereiten:
Wir machen Rindebraten meistens im Backofen und dort bei niedrigen Temperaturen zwischen 120 und 140 Grad, so hat das Fleisch alle Zeit der Welt, um in Ruhe zu garen und dankt es uns durch zarte Saftigkeit.
Rinderbraten wenn nötig parieren (Sehnen und zu große Fettstpcke ausschneiden), rundrum in einer großen Pfanne scharf anbraten und dann in den Bräter geben.
Bratengemüse und Gewürze dazu geben und mit dem Rotwein bzw. der Brühe aufgießen, bis das Fleisch zur Hälfte mit Flüssigleit bedeckt ist.
Das Bratenthermometer an der dicksten Stelle bis zur Mitte des Fleischs stecken und den Braten in den auf 140 Grad (Ober- und Unterhitze) vorgeheizten Backofen schieben und ca. 1,5-2 Stunden garen.Kerntemperatur: damit das Fleisch schön zart und saftig wird, musst Du 2 Dinge beachten. Zum einen sollte die Temperatur im backofen nicht zu hoch sein, denn viel Hitze trocknet das Fleisch aus und es wird fest. Zum anderen musst Du ihm ausreichend Zeit geben, bei einer Kerntemperatur von mindestens 70 und maximal 80 Grad zu schmoren, damit das Bindegewebe im Fleisch schmilzt und der Braten schön zart wird. Du solltest also beide Temperaturanzeigen immer im Blick haben und die Hitze des Ofens entsprechend anpassen.
Wenn der Braten ca. 1 Stunde bei einer Kerntemperatur von 70-80 Grad gegart wurde, sollte er fertig sein. Schalte den Ofen , öffne die Tür eine Spalt breit und lass das Fleisch wenigstens noch 15-20 Minuten nach ziehen, damit sich der Fleischsaft wieder gleichmäßig zwischen den Fleischfasern verteilt und der Braten schön saftig wird.
Zubereitung der Bratensoße:
Während der Braten im ausgeschalteten Ofen nach zieht, kannst Du Dich um das Finish der Bratensoße kümmern.
Je nach gewünschter Konsistenz kannst Du die relativ flüssige Soße aus dem Bräter noch nachträglich andicken. Dazu gibst Du sie am besten in einen kleinen Topf auf den Herd, kochst sie auf und bindest sie mit 1-2 Esslöffeln Mehlschwitze ab. Alternativ geht hierfür auch Kartoffelstärke.
Zubereitung der Serviettenknödel:
Für die Semmelknödel musst Du ungefähr 45-50 Minuten einplanen, Du fängst also am besten schon an, wenn der Braten noch im Ofen ist.
Die altbackenen Brötchen werden klein gewürfelt und mit der lauwarmen Milch und den Eiern vermengt.
Mit Muskat, Salz und Pfeffer wird gut gewürzt und 50 Grammder Butter kannst Du als zerlassene Butter in den Knödelteig einarbeiten.
Dann muss der Knödelteig wenigstens 10 inuten ruhen, damit die altbackenen Semmeln die Flüssigkeit in sich aufsaugen und schön weich werden.
Dann breitest Du die Knödel- bzw. Geschirrhandtücher auf der Arbeitsfläche aus und legst den Knödelteig als jeweils eine lange Rolle darauf aus. Nun rollst Du das Handtuch ein, so dass der Knödelteig darin zur festen Rolle eingepackt wird.
Zum Schluss noch an den Enden mit einem Küchengarn fest zubinden und dann kommen die Rollen ab in den heißen Wasserdampf, in dem sie ca. 30 Minuten garen müssen.
Wenn der Knödel im Handtuch schön fest geworden ist, holst Du ih raus, schneidest ihn in Scheiben auf und kannst diese noch in heißer Bitter in der Pfanne ausbraten. Zusammen mit der Sauce und dem in Scheiben aufgeschnittenen Braten, hast Du jetzt ein Festessen auf dem Teller.