Gurken kochen: Schritt für Schritt erklärt
Zutaten
- 1 Salatgurke oder Schmorgurke
- 1-2 Zwiebeln
- 1-2 Knoblauchzehen
- etwas Öl zum Anbraten der Zwiebeln und der Gurkenstücke
- etwas Flüssigkeit, z.B. Weißwein, Brühe oder Sahne zum Ablöschen der Gurke
- 1 Bund frischer Dill und Dillblüten oder andere Kräuter nach Belieben
- 1 Prise Muskat zum Würzen
- Salz und Pfeffer zum Abschmecken
Zubereitung
- Zwiebel und Knoblauchzehen schälen und klein hacken. Kräuter waschen, abtropfen lassen und fein hacken.
- Gurke mit kaltem Wasser waschen. Bei Bedarf die Gurke schälen. Bei Bedarf die Kerne der Gurke entfernen.
- Kann man die Schale von Gurken mitessen? Grundsätzlich kannst Du die Schale von Gurken essen, denn in der Schale stecken nicht nur die meisten Vitamine und Mineralstoffe, sondern auch jede Menge guter Geschmack und noch dazu gesunde Ballaststoffe, die unsere Verdauung auf Trab bringen. Vor allem die Schale von Salatgurken wird üblicherweise mitgegessen, da sie weich und zart ist. Bei Schmorgurken kannst Du die Schale auch vor dem Kochen entfernen, denn sie (je nach Sorte) wird nur bedingt weich. Tipp: Du solltest natürlich immer BIO Gurken kaufen, denn in konventionell angebauten Gurken können Rückstände von Pestiziden stecken. Da diese Gurken oft gespritzt werden, solltest Du sie in jedem Fall schälen.
- Kann man die Kerne von Gurken mitessen? Auch hier ein eindeutiges Ja. Je nachdem wie jung bzw. klein die Gurke ist, fallen die Kerne im Innern gar nicht auf. Ähnlich wie beim Zucchini kochen, entfernen wir sie nur, wenn sie schon zu groß und damit hart sind oder wenn es ein Rezept ist, bei dem die Gurken keine Flüssigkeit abgeben sollen.
- Das Fruchtfleisch der Gurke klein schneiden.Tipp: je nach Rezept kannst Du die Gurke einfach in mundgerechte Stücke schneiden, oder diese etwas größer lassen, dann behalten sie beim Kochen ihre feste Konsistenz. Soll die Gurke nur kurz erwärmt werdn, kannst Du sie auch mit der groben Käsereibe raspeln.
- Fett in der Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin sanft anbraten, sie soll keine Farbe bekommen. Gurkenstücke und Knoblauch dazu geben und ebenfalls 3-4 Minuten sanft anbraten. Dann das Ganze mit der Flüssigeit ablöschen und auf kleiner Flamme weitere 3-4 Minuten köcheln lassen, bis die Gurken bissfest sind.
- Mit Muskat, Salz und Pfeffer würzen und mit den gehackten Kräutern vermengen. Welche Gewürze passen zu Gurke? Mein absoluter Liebling zum Würzen von Gurken ist frischer Dill. Bei Gewürzen würde ich (vor allem zum Einlegen) Senfkörner, Pfeffer, Zwiebeln, Knoblauch und Lorbeerblätter empfehlen. Guter Essig, egal ob Apfelessig oder Weißweinessig oder auch ein Spriter Zitronensaft geben Gurken eine schön frische Note.
- Als Beilage oder leichte Mahlzeit (z.B. mit ein paar Kartoffeln kombiniert) genießen.
Die besten gekochten Gurken Rezepte
Du kannst jede Gurke kochen, auch die klassische Salatgurke, aber es gibt auch spezielle Gurkensorten, genannt Schmorgurken, die sich ausschließlich und besonders gut zum Kochen eignen. Probier mein . Du kannst ein cremiges Gurkencurry mit Kokosmilch kochen oder die schlanke Variante dazu als Gurkencurry ohne Kokosmilch zubereiten. Aus Wien kenne ich ein herrliches Rezept für Gurkensauce, die die perfekte Grundbasis für mein Geschnetzeltes mit Gurke ist.
Gurken im Kühlschrank lagern oder einfrieren
Im Kühlschrank fühlen sich Gurken durchaus wohl und können dort mehrere Tage gelagert werden. Das Einfrieren hingegen ist keine gute Idee, denn die Gurken werden aufgrund ihres hohen Wassergehalts durch frosten matschig.
Wann haben Gurken Saison?
Gurken aus heimischem Anbau gibt es ab Juni auf dem Bauernmarkt zu kaufen. Die ersten Guten kommen fast immer noch aus dem schützenden Gewächshaus, denn im Freiland brauchen sie meist bis Juli, bis sie erntereif sind. Wir ernten unsere Gurken bis in den späten Herbst hinein, denn manche Sorten werden erst Ende August bzw. im September reif. Gurken, die ausserhalb dieser Zeit angeboten werden, kommen meistens aus Spanien oder Afrika und haben lange Transportwege hinter sich. Deshalb solltest Du Gurken nicht außerhalb der Saison kaufen, unterstütze besser die regionalen Bauern, als ausländische Lebensmittelkonzerne.
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